Kreuzfahrer

Hamburg Hafen und Ausflüge

Hamburg: Die kühle Blonde im hohen deutschen Norden kann mehr als pompöse Konzerthäuser bauen.

Elbphilharmonie in Hamburg
Elbphilharmonie in Hamburg

Hamburg bietet viel und alles ist vom Hafen bequem mit öffentlichen Verkehrsmitteln zu erreichen, so dass sich hier unkompliziert ein bunter und erlebnisreicher Tag verbringen lässt. Das Klischee stimmt nur leider: Nirgends strahlt der Himmel so schön grau wie in Hamburg und ja, es regnet oft – seid also gewappnet!

Sämtliche große Reedereien starten von hier aus zu diversen Zielen. Für Weltentdecker fährt z.B. Cunard von Hamburg nach New York oder bis San Francisco, wer’s gemütlich mag, kann mit der Sea Cloud nach Sylt segeln. Mit Phoenix geht es auf die sonnigen Kanaren, mit der MS Hamburg auf die Spuren der Wikinger und mit AIDA nach Nord- und Westeuropa und auf Weltreise.

Hafen und Stadt

Die Verbindung mit öffentlichen Verkehrsmitteln und Fähren zwischen den Terminals Altona, HafenCity, Steinwerder und der Innenstadt bzw. dem Hauptbahnhof ist gut, Shuttle-Busse und Taxis verkehren außerdem. Details zum Transfer und öffentlichen Verkehrsmitteln bei Cruisegate Hamburg sowie beim HVV.

Sehen und Erleben

Wer Hamburg nach einer Fahrt über die Elbe vom Hafen aus erreicht, wird der Stadt in höchstem Maße gerecht, denn den Beinamen „Tor zur Welt“ trägt sie nicht ohne Grund: Seeluft und Entdeckergeist sind bis ins Zentrum spürbar – nicht zuletzt auch wegen der starken Präsenz der Alster, einem Elbe-Nebenfluss, der sich durch die gesamte Stadt zieht.

Aufgrund der zentralen Lage des Hafens hat der Besucher die Möglichkeit, in nur wenigen Stunden sowohl den Glanz als auch die derbe Seite der „Perle des Nordens“ kennenzulernen – denn Hamburg kann sowohl vornehm und lässig als auch bunt und alternativ.

Top Highlights

Ein idealer Ausgangspunkt für eine Stadt-Erkundungstour vom Hafen aus sind die Landungsbrücken. Kleinere Schiffe legen direkt dort an der Überseebrücke an, mitten im Treiben der Flaneure, Fischbrötchenbuden und Hafenrundfahrtanbietern. Auch von den anderen Anlegern aus sind die Landungsbrücken unkompliziert zu erreichen.

Eine Trennung vom Schiff ist zu schmerzhaft? Das Museumsschiff Rickmer Rickmers an den Landungsbrücken bittet direkt in der Nachbarschaft wieder an Bord. „Hamburgs schwimmendes Wahrzeichen“ bietet wechselnde Ausstellungen, gediegene Gastronomie sowie vielfältige Events.

Die HafenCity, in der u.a. die gigantische Elbphilharmonie liegt, ist ebenso wie die angrenzende Speicherstadt einen Spaziergang wert. Hier verspricht das Miniatur Wunderland Vergnügen für große und kleine Kinder und das Speicherstadtmuseum Einblicke in die Handelsgeschichte der Stadt. Wer sich nach tagelanger Kreuzfahrt-Beschaulichkeit lieber ein bisschen fürchten möchte, findet im Hamburg Dungeon Befriedigung.

Freunde der unendlichen Stöberei können in Harry’s Hafenbasar am Sandtorkai stundenlang verschwinden, das Museum und Kuriositätenkabinett par excellence birgt Schätze aus der ganzen Welt, ist aber leider nur am Wochenende geöffnet.

Die Hauptkirche St. Michaelis („Michel“) liegt ebenfalls nur wenige Gehminuten nördlich der Landungsbrücken und ist aufgrund ihrer guten Erkennbarkeit vom Wasser aus ein weiteres Markenzeichen der Hansestadt.

Sonntags sollten Frühaufsteher den quirligen Fischmarkt besuchen, der bei Touristen wie bei hungrig-trunkenen Partygängern gleichermaßen beliebt ist. Das Angebot an Waren ist mannigfach, in der Markthalle wird gar zum Tanz gebeten. Achtung! Um 9.30 Uhr ist der Fisch schon geputzt, dann erscheinen nur noch die Möwen zum Reste-Festmahl.

Reisende, die am Terminal in Steinwerder südlich der Elbe ankommen, sollten sich einen Spaziergang durch den alten Elbtunnel nicht entgehen lassen. Dabei geht es in 24 Metern Tiefe knapp 400 Meter unter der Elbe durch den unter Denkmalschutz stehenden Tunnel und schließlich an den Landungsbrücken wieder ans Tageslicht.

Strandurlaub gefällig? Die Fähre 62 des öffentlichen Nahverkehrs (HVV) fährt von den Landungsbrücken sowie vom Cruise Center Altona in wenigen Minuten nach Neumühlen/Övelgönne. Ein charmanter Museumshafen, ein wahrhaftiger Sandstrand und jede Menge gastronomische Angebote lassen hier die Zeit schnell vorbeigehen.

Nördlich des Hafens stolpert der Besucher direkt ins flirrende St.Pauli, jenes legendäre Rotlicht- und Ausgehviertel, dessen Strahlkraft jenseits des nächtlichen Trubels sogar gewinnt, weswegen ein Bummel über die Reeperbahn und ihre Umgebung tagsüber unbedingt empfehlenswert ist. Zwar herrscht zuweilen Katerstimmung, aber der rohe Charme des Viertels und seiner Tradition wird umso offensichtlicher. Neben dem wohl berühmtesten Polizeirevier Deutschlands, der Davidwache am Spielbudenplatz, liegt die Herbertstraße – allerdings abgesperrt: Hier sitzen die Damen in Schaufenstern und der Zutritt zur Straße ist nur Männern erlaubt.

Für den obligatorischen Hafenblick geht’s zum Park Fiction/Antonipark, einer kleinen von Künstlern erbauten Grünanlage, die direkt über der Hafenstraße liegt, welche mit ihren besetzten Häusern in den 80er Jahren Symbol für den Widerstand gegen staatliche und städtische Obrigkeiten wurde. Der Geist der Rebellion ist hier noch überall zu spüren.

Weiter nördlich der Reeperbahn liegt das Schanzenviertel mit Cafés, Geschäften und buntem Treiben, östlich liegt der sauber angelegte Park Planten und Blomen, der sich beinahe bis zum Gänsemarkt in der Innenstadt zieht.

Für Freunde alternativer Lebensformen lohnt sich hier ein Abstecher ins Gängeviertel am Valentinskamp, ein ehemaliges Arbeiterviertel, das jahrelang leer stand bis es von Künstlern bezogen, kreativ aufbereitet und so zu einem der wichtigsten Kunst- und Kulturzentren der Stadt wurde.

Auch die Innenstadt, nord-östlich des Hafens gelegen, ist in Kürze zu Fuß oder mit öffentlichem Nahverkehr erreichbar. Die Mönckeberg- und die parallel verlaufende Spitalerstraße sind die Haupt-Shoppingmeilen der Stadt und werden vom stolzen Hamburger Rathaus am einen sowie vom Hauptbahnhof am anderen Ende eingerahmt.

An der Binnenalster kann neben Möwen und Schwänen flaniert oder gar – je nach Zeitfenster – zur Alsterrundfahrt aufgebrochen werden. Auch hier fahren Fähren des öffentlichen Nahverkehrs.

Das Bucerius Kunstforum liegt neben dem Rathaus und bietet wechselnde Ausstellungen verschiedener Epochen.

Daten und Fakten

  • Land: Deutschland
  • Region: Metropolregion Hamburg
  • Sprache: Deutsch
  • Währung: Euro (€)
  • Einwohner: 1.787.408
  • Zeitzone: GMT+1
  • Klima: kühle Sommer (Höchsttemperatur 22ºC), mildere Winter und zwischen 13 und 18 Regentage im Monat

Aktivitäten und Ausflüge

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